Quider.. Quirri.. Was bitte?

Quidditch ist für die meisten vermutlich ein Fremdwort. Und wer es kennt, der denkt vermutlich an die fliegenden Besen aus Harry Potter. Wir hingegen spielen die 'Muggelvariante' - ähnliche Regeln, ähnlicher Ablauf, keine Magie. Wie das funktioniert? Wir erklären es dir!


 

Vorab: Es gibt keine fliegenden Besen; aber dafür etwa 1 Meter lange Stangen. Ist der Besen nicht mehr zwischen den Beinen, ist man 'off-broom' und muss zu den Torringen zurück.

 

Jedes Team besteht aus 7 Spielern:

  • 3 Chaser
  • 2 Beater
  • 1 Keeper
  • 1 Seeker

Zusätzlich gibt es noch den Schnatz.



Die Chaser

Unsere Jäger sind quasi die Handballspieler im Team. Sie spielen mit dem sogenannten 'Quaffel' (ein nicht ganz aufgepumpter Volleyball) und versuchen diesen in einem der drei Torringe (80cm Durchmesser auf verschieden hohen Stangen) des gegnerischen Teams zu versenken.

Um den Ball in der eigenen Mannschaft zu halten, dürfen die Jäger die gegnerischen Chaser tackeln (quasi umschubsen).


Der Keeper

Wenn die Chaser freie Fahrt hätten, wäre Quidditch ja irgendwie langweilig - obwohl es ja Leute geben soll, die das leere Tor nicht treffen ;-). Zum Glück gibt es also einen Keeper; den Torwart der Mannschaft.

Dieser beschützt die drei Ringe und versucht, Gegentreffer zu vermeiden. In der keeper zone (dem Strafraum) selbst ist er vor Tackel-Angriffen geschützt; wagt er sich jedoch aufs Feld wird er zum Chaser.


Die Beater

Da es uns nicht reicht, uns nur dadurch zu behindern, dass wir eine Stange zwischen den Beinen haben, haben wir Beater im Team. Das sind diejenigen, die schon in der Schule in jedes Völkerball-Team gewählt wurden, weil sie eins super können: Leute abwerfen! Mit insgesamt 3 'Bludgern' (Dodgebälle) versuchen sie, die Gegner zu treffen. Dieser muss dann alles stehen und liegen lassen und sich an den eigenen Torringen freischlagen.

Damit die gegnerischen Beater nicht an die Bludger gelangen, wird auch hier wieder untereinander getackelt.


Der Seeker

Die vielleicht bekannteste Position in der Zaubererwelt ist wohl der Seeker. Bei uns rast dieser aber nicht hinter einem geflügelten Ball her, sondern versucht, den lebendigen Schnatz zu fangen. Er darf diesen nicht tackeln und bedarf viel Ausdauer und Geschicklichkeit.


Der Schnatz

Der Schnatz ist in der nicht-magischen Sportart wie bereits erwähnt lebendig. Hierfür benötigt man einen unparteiischen, flinken, ganz in gelb gekleideten Menschen, der sich eine Socke, in welcher sich ein Tennisball befindet, hinten an die Hose bindet und damit vor allem eins tut: wegrennen. Klingt lustig? Ist es auch.